
Nach der Gründungskonferenz der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) im Januar in Bonn erhofften sich Bundesregierung, Branche und BonnerInnen auch den Zuschlag für den Sitz. Die ehemalige NRW-Landesvertretung direkt am Rhein wäre als Ort der neuen internationalen Organisation gleich einsatz- und arbeitsfähig gewesen. Am 29. Juni entschieden die Gründerstaaten im ägyptischen Sharm el-Sheik jedoch anders: Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten bekommt den Zuschlag. In Bonn wird lediglich ein Technologie- und Innovationszentrum der IRENA angesiedelt werden. Schade. Ob die Wahl klug war, ausgerechnet von einem Ölscheichtum aus den internationalen Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben, das wird sich zeigen.
